Mercedes Benz Unimog 2010 "Dieseli"

Unimog S

Technische Daten

Baujahr: 1953

Leistung: 25 PS

Motor: Mercedes Benz OM 636 4-Zylinder Diesel

Hubraum: 1767 ccm

Getriebe: 6/2

Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h

Gewicht: ca. 1900 kg

Produktionszahl: 5846 Exemplare (alle Verianten Unimog 2010)

Besonderheit: Cabrio, Allrad, Pritsche, Seilwinde

Sitze: 1 Fahrer, 1 Beifahrer

Wichtiger Hinweis: Dieses Fahrzeug ist leider nicht in der Vermietung!



Unimog Baureihe 2010 - "Dieseli" aus der Schweiz

Das Konzept Unimog "Universal Motorgerät" geht zurück in das Jahr 1946. Als reines Agrarfahrzeug sollte der "Ur-Mog" u.a. über vier gleichgroße angetriebene Räder verfügen, Bremsen an allen vier Rädern haben (Traktoren haben zu dieser Zeit nur hinten gebremste Räder), Zapfwelle vorn und hinten für verschiedene Anbaugeräte haben, ein zweisitiges Fahrerhaus, gefederte Achsen aufweisen und einen Geschwindigkeutsbereich von 1 -55 km/h abdecken. Nachdem bis 1948 die ersten Prototypen in die Erprobung gingen, konnte sich noch niemand vorstellen, dass der Unimog bis heute in weiterentwicklter Version ein Erfolgsmodell ist!

Während die erste Serie des Unimog nach dem Krieg bei Boehninger gefertigt wurde, übernahm Mercedes Benz die Rechte und die Produktionsanlagen, um gegen Ende des Jahres 1951 in Gaggenau die Produktion neu aufzulegen. Der Ur-Mog oder liebevoll "Boehringer" genannt, hieß bei Mercedes etwas lieblos nur Baureihe 2010 und durfte den Mercedes-Stern nicht tragen! Baureihe 2010 war bis auf wenige Details nahezu identisch mit dem "Boehringer", der bereits mit 44 Stück von der Schweizer Armee geordert wurde. Die Schweizer wussten, was Sie an den Fahrzeugen hatten und nannten sie liebevoll "Dieseli". Weitere 540 Unimogs der Beureihe 2010 gingen bis 1953 in den Bestand der Schweizer Amee über. Hier wurden die wendigen Allradfahrzeuge unter anderem zum Verlegen von Feldtelefonnetzen verwendet.

Unser 2010er ist eines der letzten gebauten Exemplare aus dem Bestand der Schweizer Armee. Das Fahrzeug ist in Musuemsqualität restauriert und steht als Sammlerstück da wie neu. Die 2,5-Tonnen Seilwinde im Heck unter der Pritsche ist ein besonderes Extra, da nur einige der Fahrzeuge damit ausgestattet wurden.